Aktuelles

Berufsfachschule Pflege

NEU!

Ab dem 1. August 2020 beginnt die dreijährige Berufsfachschule Pflege, Ausbildung zur Pflegefachfrau/ Pflegefachmann

Freie Schulplätze!

Wir haben noch freie Schulplätze in der

Berufsfachschule Agrarwirtschaftlich-technische/r Assistent/in (ATA)

Hotelfachschule (3 Jahre - berufsbegleitend)

Anmeldungen sind noch möglich!

Am 1. August 2020 startet an der BBS III die neue generalistische Pflegeausbildung. Die bisherigen Berufsausbildungen der Altenpflege, der Gesundheits- und Krankenpflege und der Gesundheits- und Kinderkrankenpflege werden zu einer generalistischen Pflegeausbildung mit dem Berufsabschluss "Pflegefachfrau" bzw. "Pflegefachmann" zusammengefasst.

Ziel ist es, alle Auszubildenden für die Pflege von Menschen aller Altersstufen in allen Vesorgungsbereichen zu qualifizieren. 

Struktur der beruflichen Ausbildung

Die Ausbildung dauert 3 Jahre und findet an mehreren Lernorten statt. Sie ist unterteilt in einen betrieblichen und schulischen Teil. Der schulische Teil beinhaltet den theoretischen und praktischen Unterricht in der Pflegeschule. Für die praktische Ausbildung schließt der/ die Auszubildende einen  Ausbildungsvertrag mit einem Träger der praktischen Ausbildung ab. Das  kann eine Altenpflegeeinrichtung, ein ambulanter Pflegedienst oder ein Krankenhaus sein. Da die Ausbildung alle Versorgungsbereiche umfasst, werden Teile der praktischen Ausbildung in unterschiedlichen Einrichtungen durchgeführt. 

Praktische Ausbildung (2500 Std.)

Einsätze der praktischen Ausbildung
    • Orientierungseinsatz
      erster Einsatz beim Träger der praktischen Ausbildung, mit dem der Ausbildungsvertrag abgeschlossen wurde
    • Pflichteinsätze
      - stationäre Akutpflege (Krankenhaus)
      - stationäre Langzeitpflege (Pflegeheim)
      - ambulante Pflege (ambulante Pflegedienste)
      - pädiatrische Versorgung
      - psychiatrische Versorgung
    • Vertiefungseinsatz
      Einsatz beim Träger der praktischen Ausbildung
    • weitere Einsätze
      z. B. Hospiz, Rehabilitationseinrichtungen, Beratungsstellen etc., ggf. ein Einsatz in einem europäischen Ausland

Schulische Ausbildung (2380 Std.)

Berufsbezogener Lernbereich (2100 Std.)

Im Fokus des Unterrichts stehen medizinisch-pflegerische, rechtliche und sozialwissenschaftliche Inhalte. Der Unterricht ist stark an der Pflegepraxis orientiert, was unter anderem durch praktische Übungen in Pflegepraxisräumen, Exkursionen und Projekten ermöglicht wird.

Die Kompetenzbereiche des Lehrplans sind wie folgt beschrieben:

  • Pflegeprozesse und Pflegediagnostik in akuten und dauerhaften Pflegesituationen verantwortlich planen, organisieren, gestalten, durchführen, steuern und evaluieren.
  • Kommunikation und Beratung personen- und situationsgebunden gestalten.
  • Intra- und interprofessionelles Handeln in unterschiedlichen systemischen Kontexten verantwortlich gestalten und mitgestalten.
  • Das eigene Handeln auf der Grundlage von Gesetzen, Verordnungen und ethischen Leitlinien reflektieren und begründen.
  • Das eigene Handeln auf der Grundlage von wissenschaftlichen Erkenntnissen und berufsethischen Werthaltungen und Einstellungen reflektieren und begründen.

 Am Ende des 2. Ausbildungsjahres findet eine Zwischenprüfung statt.

Berufsübergreifender Lernbereich (280 Std.)
  • Deutsch/ Kommunikation
  • Englisch/ Kommunikation
  • Politik
  • Religion

Abschlussprüfung

  • 3 schriftliche Prüfungen
  • 1 mündliche Prüfung
  • 1 praktische Prüfung (beim Träger der praktischen Ausbildung)

Abschluss

Nach erfolgreichem  Abschluss erhalten Sie die Berufsbezeichnung Pflegefachfrau/ Pflegefachmann. Dieser Abschluss ist europaweit anerkannt.

Aufnahmevoraussetzungen

  1. Mittlerer Schulabschluss
  2. Hauptschulabschluss plus eine erfolgreich abgeschlossene
    a) mindestens 2jährige Berufsausbildung
    b) mindestens einjährige Assistenz- oder Helferausbildung in der Pflege, die bestimmten Bedingungen genügen muss
  3. Erfolgreich abgeschlossene zehnjährige allgemeine Schulbildung

Wer einen einfachen Hauptschulabschluss hat, kann in Verbindung mit einer erfolgreich abgeschlossenen Pflegehelferausbildung die Ausbildung zur Pflegefachfrau/ zum Pflegefachmann anschließen, die dann um ein Jahr verkürzt werden kann.

Darüber hinaus muss ein Ausbildungsvertrag mit einem Träger der praktischen Ausbildung abgeschlossen sein. Aufgenommen werden kann nur, wer die persönliche Zuverlässigkeit durch ein erweitertes Führungszeugnis der Belegart OE und die gesundheitliche Eignung (erhöhter Immunschutz gegen Hepatitis B) nachweist. 

Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten

  • Anleiter/ -in für die praktische Ausbildung
  • Pflegedienstleitung (PDL)
  • Wundmanager/ -in
  • Hygienefachkraft
  • ...

Kosten

Der Besuch der Schule ist kostenfrei. Die notwendigen Lehrmittel stellt die Schule. Eine angemessene Ausbildungsvergütung wird vom Träger der praktischen Ausbildung gezahlt. 

Ansprechpartnerin in der Schule

Frau Frede (Abteilungsleitung Gesundheit, Pflege und Zahntechnik)
 

Bewerbungsunterlagen

  • tabellarischer Lebenslauf mit Lichtbild
  • letztes Zeugnis (beglaubigte Kopie)
  • ggf. Nachweis einer mind. 2-jährigen Berufsausbildung oder die Erlaubnis zum Tragen der Berufsbezeichnung Altenpflegehelfer/-in bzw. Krankenpflegehelfer/-in
  • ggf. Nachweis über Härtefall

Sollte die vorläufige Zusage erfolgen (ca. Mai des Jahres), dann sind nachzureichen:

  • Polizeiliches Führungszeugnis OE
  • Nachweis des Immunschutzes gem. Biostoffverordnung
  • Nachweis über die gesundheitliche Eignung (bei Umschülern/-innen)


Hier geht es zur Anmeldung ...

 

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